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Behavioral Complexity Framework

Von der Theorie in die Praxis:
Behavioral Complexity Framework

Seit etwa 2009 arbeitet Frederik an der Entwicklung eines verhaltenswissenschaftlich fundierten Frameworks, bei dem eine Vielzahl von wissenschaftlichen Disziplinen zu einem Gesamtsystem integriert werden.

Dabei stütze er sich im Wesentlichen auf Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft, Psychologie und Psychiatrie, sowie Soziologie und Wirtschaftswissenschaften. Gleichzeitig hat er auf sukzessives Erproben der Erkenntnisse geachtet, sodass ein praxisnahes und anwendungsorientiertes Framework entstanden ist. Einige Teile wurden seit 2010 in der Praxis in Form von Seminaren, Workshops, Beratungen und Coachings erprobt und immer wieder verbessert.

Heute ist der Ansatz in seiner Anwendung sehr verbreitet - viele Unternehmen lizenzieren deren Nutzung und wenden die Methodik, teilweise als Whitelabel, also unter eigener Marke, weltweit bei Kunden an. Es haben fast tausend Teilnehmer in mehr als einem Dutzend Ländern mit dem Ansatz gearbeitet.

Behavioral Complexity Framework

Über das letzte Jahrzehnt hat Frederik mit ausgewählten Wissenschaftlern daran gearbeitet, den erfolgreichen ‚Behavioral Complexity Framework‘ Ansatz zu entwickeln. Der Ansatz fokussiert dabei drei Ebenen der Komplexität:

Komplexität der Umwelt

Die Komplexität der Umwelt ist unsere Realität, die wir nicht beeinflussen können. Es ist aber wichtig zu verstehen, was die Komplexität ausmacht. Mit dem eigens entwickelten "4 Drivers of Complexity"-Modell können komplexe Systeme pragmatisch betrachtet werden und Ideen für den Umgang mit Emergenzen entwickelt werden.

Was bei überschaubaren Systemen wirksam und einfach hilft, funktioniert bei großen Systemen kaum noch.
Was wir dann, wenn uns komplexe Systeme überraschen, noch tun können ist: klüger mit dieser Komplexität umzugehen. Die Kernfrage ist also: Wie reagieren wir, wenn wir mit Komplexität konfrontiert werden?

 

Individuelle Komplexität

Um mit Komplexität umzugehen, benötigen wir eine bestimmte Kombination an Verhaltenskompetenzen. Diese sind die Grundlage, damit wir auf intelligente Weise damit umgehen können. Es gibt vier Kern-Kompetenzgebiete, sowie drei Zusatzthemen.

Response-Ability

Bei dem ersten Kern-Kompetenzgebiet geht um um den wirksamen Umgang mit unerwarteter, akuter Komplexität. Wenn wir mit der Komplexität um uns konfrontiert werden und beispielsweise etwas Drastisches oder Unerwartetes geschieht, lautet die erste Frage: Wie reagieren wir?
Wir können auf eine Weise reagieren, die alles noch schlimmer macht, unser Verhalten kann neutral sein, oder wir können auf produktive und konstruktive Weise, also smart, reagieren. Was können wir tun, um intelligent zu reagieren? Mit der neurowissenschaftlich fundierten Response-Ability Methode gelingt das sehr gut.

GOALS-Rehabit

Wenn sich die Welt aufgrund ihrer Komplexität ändert, kann es sein, dass etablierte Verhaltensmuster und Gewohnheiten, die wir bisher trainiert und ausgeübt haben, nicht mehr helfen - vielleicht sogar zur größten Hürde werden.
Wenn sich die Zeiten ändern, muss sich gegebenenfalls unser Verhalten ändern. Manchmal sind es nur kleine Veränderungen, manchmal sind es größere und selten sind es drastische Veränderungen.
Damit Veränderungen gelingen, müssen wir es richtig anpacken. Mit einer weiteren, neurowissenschaftlich fundierten Methode namens GOALS Methode schaffen wir ein gutes Fundament für eine schnelle und verlässliche Veränderung mit maximaler Erfolgsquote. Darauf Aufbauend gilt es auch in die Veränderung zu kommen. Die ReHabit Methode begleitet bei der Verhaltensmusteränderung.

Think and Do

Komplexe Systeme lassen Entscheidungen schwierig werden. Nicht nur, dass diese Systeme fast unmöglich vollständig zu überblicken sind, die dynamischen und unvorhersehbaren Entwicklungen in Verbindung mit unklaren Informationen machen intelligente Entscheidungen extrem schwierig. Welche Werkzeuge und Methoden können also helfen, diese Herausforderung anzugehen? Was leisten diese Werkzeuge? Wie können wir klug entscheiden und wirksam an Probleme herangehen?

Brain Competence

Für all diese Themen ist es entscheidend zu wissen, wie wir funktionieren, also zu verstehen, wie unser Gehirn funktioniert. Außerdem haben all die obigen Themen mit der Änderung unseres Denkens und Handelns zu tun.
Um dies erfolgreich zu erreichen, müssen wir ein gewisses Niveau an Selbstkompetenz erreichen, was eine wichtige Grundlage dafür ist, effektiv alle Ideen, Werkzeuge und Methoden anzuwenden. Diese Inhalte sind auch die Grundlage für die anderen Themen der individuellen Komplexität.

Soziale Komplexität

Wir sind nicht allein auf der Welt und oftmals ist das soziale Umfeld sehr entscheidend. Manchmal müssen wir uns mit einer komplexen Situation innerhalb eines Teams oder einer Organisation auseinandersetzen, in der wir zusammenarbeiten müssen, um ein Ergebnis zu erzielen. Schon alleine wenn wir eine Gewohnheit ändern wollen, kann das auf Andere wirken.

Oft ist das Soziale selbst eine Quelle der Komplexität: Wann immer Sie beobachten, dass Konflikte oder andere Gruppendynamiken auftreten, wann immer eine Gruppe eine schlechte Wahl trifft oder, im Gegenteil, wenn das Ergebnis der Zusammenarbeit erstaunlich intelligent ist - in all diesen Fällen erleben Sie soziale Komplexität.

Social Bullwhip

Soziale Beziehungen wirken auf Komplexität verstärkend. Wo es schon auf individueller Ebene eine Herausforderung ist, mit akuter Komplexität umzugehen, werden die sozialen Beziehungen die Dynamik vergrößern und intensivieren - ein Effekt, den wir „soziale Peitsche“ („Social Bullwhip“) nennen. Tritt dieser Aufschaukelungseffekt ein, ist das Ergebnis selten gut.
Es gilt zu klären, wie wir die gelernten Fähigkeiten der individuellen Komplexität aus dem Bereich Response-Ability so im sozialen Bereich anwenden können, dass wir unter höchstem Druck im Team leistungsfähig bleiben können.

Social Habits

Genauso wie wir selbst Gewohnheiten und Verhaltensmuster entwickeln, ist dies auch in Teams und Gruppen der Fall. Die Art und Weise, wie wir in einer Gruppe miteinander umgehen, folgt ihrer eigene Logik.
Irgendwie entstehen dann manchmal Routinen, mit denen etwas gemeinsam getan wird, die niemand wirklich mag. Und trotzdem scheint es, als wäre die Gruppe resistent gegen Veränderungen.
Wie entwickeln Gruppen Gewohnheiten? Wie bildet sich daraus die Kultur einer Gruppe oder Organisation? Und wie können wir diese ändern?

Social Competence

Wann ist ein soziales System komplex? Wie können wir auf soziale Systeme wirken? Welchen Einfluss habe ich dabei? Welche gemeinsame Routinen und Kulturen können wir verändern? Und wie?
Welche Treiber von Komplexität können wir beeinflussen?
Im sozialen Bereich wirken wir durch Interaktion und Kommunikation. Wie können wir richtig kommunizieren, um unsere Wirkung zu maximieren?